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Primärenergiefaktor und Netzdaten

Nicht jede Energieform lässt sich direkt nutzen. Primäre Energieträger wie Erdöl und Erdgas müssen in eine nutzbare Form, wie Strom, umgewandelt werden. Diese umgewandelte Energie nennt man „Sekundärenergie“. Um bestimmte Energieformen zu gewinnen, umzuwandeln und zu verteilen, wird wiederum Energie aufgewendet. Der Primärenergiefaktor zeigt das Verhältnis von eingesetzter Primärenergie zu abgegebener Endenergie. Es gilt: Je kleiner der Faktor, desto umweltfreundlicher und effizienter ist der Energieeinsatz.

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) legt die Primärenergiefaktoren für Deutschland fest. Unser Nieskyer Fernwärmenetz überzeugt mit einem der niedrigsten Primärenergiefaktoren im Land, zertifiziert vom Ingenieurbüro Professor Dittmann.

Ein niedriger Primärenergiefaktor bedeutet für Sie geringere gesetzliche Anforderungen an die Dämmung von Bestandsgebäuden und Neubauten. So gewinnen Sie mehr Spielraum und Sicherheit bei der Planung eines ökologisch sinnvollen Gebäudewärmeschutzes.